Wirkung

Die Massage ist die älteste Heilmethode der Menschheit.
Schon unsere Vorfahren haben bei Schmerzen an betroffenen Körperstellen Druck ausgeübt oder gestreichelt. Dabei wurde eine angenehme Linderung des Schmerzes festgestellt.

Unser Körper, das grösste Kunstwerk überhaupt, hat noch heute ungeklärte und unerforschte Funktionsweisen. Die menschliche Regeneration und Erneuerung der Zellen aller Organe ist bewundernswert.

Unser Selbstregulationsmechanismus, die sogenannte Homöostase, sorgt für das innere Gleichgewicht. Durch die Schnelllebigkeit wird unsere Körperregulation oftmals gestört und erhält immer weniger Erholungszeit. Ruhe und Energietanken werden als Zeitverschwendung angesehen und immer seltener.

Trotz der Entwicklung der Menschheit haben wir in unserer evolutionären Geschichte das gleiche System. Was heute als typische Symptome empfunden wird, sind klare Körpersignale für eine Disbalance:

  • Symptome von Verspannungen
  • Chronisches Leiden
  • Nervosität-Unruhe/Stress
  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Zittern…

Weshalb ist es so?
Unser Körper und die heutigen Bedingungen der Gesellschaft erfordern von uns einen 24-Stunden-Betrieb – also ein ständiges Abrufen soll möglich sein, man soll immer und überall dabei sein.

Wenn wir im konzentrierten Wachzustand sind, befinden wir uns in bestimmten Gehirnfrequenzen: den Betawellen.
Je mehr wir unter Druck geraten bzw. je ängstlicher und angespannter wir werden, desto stärker werden diese Frequenzen. Die Dehnung dieses Zustandes greift unser Immunsystem an und Müdigkeitserscheinungen treten auf.

Für die Entspannung bewegt sich unser Gehirn in Alphawellen. Ausgebildete Therapeuten können diese Wellen intensivieren.
Der dadurch hervorgerufene meditative Zustand kann eine sehr tiefe Entspannung erzielen. Endorphine – also Schmerz lindernde Hormone – und Glücksgefühle bis zur Euphorie werden dabei produziert.

Historisch betrachtet lernen wir, dass Massage als Einheit auf drei Ebenen wirkt:

Körper – unser Bewegungsapparat
Geist – unser Bewusstsein
Seele – unsere Psyche

Da die Entspannungsphase in unserem Gehirn eine Art „Türe“ zur inneren Welt schafft und somit nicht fassbar ist, ist die Wirkung aus wissenschaftlicher Hinsicht noch grösstenteils unerforscht.